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Die Geschichte vom Marbella Club

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Die 1940er Jahre
1940
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Die 1950er Jahre
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1957
1957

1957

Am 1. Januar 1957 begann Conde Rudi als Direktionsassistent im Marbella Club. "Jede Woche haben wir mindestens drei Partys gefeiert, eine davon bestand aus einer Schatzsuche, eine andere aus einem Kostümfest am Strand, und so weiter," so erinnert sich Conde Rudi. "Es war immer etwas los." Unter den Gästen, die im Laufe der ersten Saison von Conde Rudi den Marbella Club als Erste besuchten, befanden sich Mitglieder der englischen Aristokratie wie Lord und Lady Harewood oder Lord und Lady Monton, so wie Monarchen aus europäischen Königsfamilien, wie etwa der ehemalige König Umberto aus Italien.

1955
1955

1955

Es ist eine fast universell anerkannte Wahrheit, dass ein Prinz, sobald er sich in seinen frühen Dreißigern befindet, und selbst dann, wenn er ein Playboy ist, die Notwenigkeit empfindet, eine Prinzessin an seiner Seite zu haben. 1955 fand Alfonso die Seinige. Die fünfzehn Jahre alte Ira Furstenberg war nicht nur eine Prinzessin, sondern auch noch Thronerbin. Laut Alfonso handelte es sich um Liebe auf den ersten Blick. Von dem Londoner Daily Telegraph als die "größte Zusammenkunft des zentraleuropäischen Adels seit dem Krieg" angekündigt, war die Hochzeit zwischen Prinz Alfonso und Prinzessin Ira, die 1955 in Venedig gefeiert wurde, das Gesprächsthema der europäischen Society.

1950
1950

1950

Während sein Vater Prinz Max sich damit zufrieden gab, unter den Kiefern zu sitzen und frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchte zu essen, hatte der junge Prinz Alfonso für das Mittelmeer-Refugium seiner Familie ehrgeizigere Pläne. Entzückt von der Atmosphäre und der Anziehungskraft, die dieser Ort auf seine Verwandte und Freunde ausübte, beschloss der junge Prinz in Anlehnung an die Motels, die er in Amerika gesehen hatte, aus der Finca ein Hotel zu machen. Der Embryo des Marbella Clubs wurde 1954 mit zwanzig Schlafzimmern, einem Speisesaal und einer Bar im mittleren Teil der alten Farm eröffnet. Die ersten Gäste waren ein paar französische Reisende, die ihre Güter in Nordafrika verlassen hatten, um Urlaub in Frankreich zu machen. Sie baten um eine Unterkunft für eine Nacht und blieben letztendlich ganze drei Wochen. Das Leben an der Costa del Sol war zu dieser Zeit unkompliziert, angenehm, billig und schlicht.

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Die 1940er Jahre

Die 1960er Jahre

1967
1967

1967

Im Sommer 1967 verweigerte der Marbella Club 4.000 Leuten den Zutritt. Die Glücklichen, denen es gelang, Conde Rudi so zu berücken, dass er Ihnen ein Zimmer vermietete, genossen jede einzelne Minute ihres Aufenthalts; Frauen in Pucci-Kleidung oder im Kaftan, Männer mit offenen Hemdkragen, andere mit Kettchen und andere wiederum mit Krawatten: alle verbrachten eine unvorstellbar gute Zeit. In einem Bericht über den Marbella Club schreibt die Zeitschrift Town & Country "eine neue Errungenschaft im Vier-Sterne-Bereich. In höchstem Maße sprüht es vor Lebendigkeit, Vitalität und gesellschaftlicher Anziehungskraft. Bahnbrechend auf diesem Gebiet, wagt er es, jung zu sein, und entschiedet, wer wer ist entsprechend eigener Kriterien, dann wiederum versteckt er sich hinter Eisengittern, um die Menschenmassen auf der Küste fern zu halten".

1964
1964

1964

“Jede Woche feierten wir mindestens drei Partys,” erinnert sich Alfonso, “eine davon war eine Schatzsuche, eine andere ein Kostümfest am Strand und so weiter. Im Laufe des Jahrzehnts wurden diese Feste zunehmend aufwendiger und extravaganter.

Auf einer Wildwestparty erschien Conde Rudi zur großen Belustigung der Gäste mit einer lebendigen Kuh, die er dort melkte, und auf einer Party, die unter dem Motto 'Zurück zur Natur' stand, nähten sich zwanzig Gäste zusammen, um einen Obstgarten darzustellen. Das war der Zeitpunkt, als der Club seine ländliche, kolonial anmutende Einfachheit aufgab zugunsten eines exklusiveren Ambientes.

1963
1963

1963

"Eines Tages kam ich auf den Einfall, 40-50 Esel zu bestellen, um die Gäste zu einem kleinen, auf den Anhöhen von Marbella gelegenen Kiefernwald zu führen," erinnert sich Conde Rudi. Wir hatten eine hervorragende Sangria vorbereitet (verfeinert mit einem Schuss Cointreau), sowie kleine Stücke der typisch andalusischen Tortilla. Die Esel wurden zusammen mit ihren Führern vor dem Club an der Hauptstraße entlang in einer Reihe aufgestellt. Zu dieser Zeit gab es noch kaum Verkehr, und so konnten wir sicher über die Straße gelangen, um den Bergpfad zu erreichen. Es war kein langer Ritt, doch lang genug, um ein fröhliches Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen und in den Teilnehmern das stolze Gefühl auszulösen, über "erstaunliche Reittalente" zu verfügen. Als wir den improvisierten Festplatz erreichten, war bereits ein Freudenfeuer entfacht worden und die Schuhputzjungen aus dem Dorf, die alle hervorragend Gitarre spielten, tanzten mit ihren Zigeunerschwestern. Auf diese Weise hießen sie uns zu diesem unkonventionellen Fest willkommen.

1962
1962

1962

"In den frühen 60er Jahren befand sich die Diskothek unten am Strand, und die Leute sagten: 'Was für ein Pech, dass wir im Winter nicht tanzen können!,' und so bauten wir 1962 den Champagne Room,", der zu einem der kleinen, geheimen Zufluchtsorte der Leute werden sollte, die wir heute als Jetset bezeichnen. Das berühmte Foto von Gunter Sachs, Brigitte Bardot und Prinz Alfonso erinnert Rudi an einen denkwürdigen Abend. "Sie hatten ihr Diner eingenommen und dann landeten alle im Champagne Room und tanzten Flamenco. Während Alfonso mit Brigitte tanzte, sank Gunter Sachs vor einem der Mädchen auf die Knie, eine wahre Schönheit namens Chichi, die aus einer typischen Zigeunerfamilie stammte und die Schwester von einen der Schuhputzjungen aus Marbella war. Aber wenn man bedenkt, dass selbst der König und die Königin des Jetsets sich großartig amüsierten, verlief dennoch alles ganz schlicht: Alfonso und ich wechselten uns ab, um mit Hilfe unserer damaligen Freundinnen die Platten aufzulegen. Er brachte immer die schönsten Platten von New York oder Mexiko mit, und natürlich auch immer dann, wenn er aus London zurückkam." Conde Rudi

1960
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1960

Obwohl Spanien zu dieser Zeit immer noch eine Diktatur war, wurde zumindest die Südküste während des Sommers in Europa zu einem Tummelplatz der Reichen und Berühmten und wurde somit zur Konkurrenz der Côte d'Azur. Schon bald rivalisierte Marbella sowohl mit St. Tropez als auch mit Monaco zugleich: Zum einen strahlte sie den gleichen, ungezwungenen Flair der Boheme aus wie St. Tropez, doch gleichzeitig konnte sie mit einem Prinzen aufwarten, der an Glamour in nichts zurückstand. Ein ganzer Schwall von Aristokraten, Millionären und Stars stiegen in Marbella ab. Don Juan de Bourbon, Conde de Barcelona, und Vater des ehemaligen Königs Juan Carlos, legten mit seiner Yacht vor der Küste an, und die spanische High Society kam, um ihm den Hof zu machen.

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1978
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1978

Der 25. Jubiläumsball fand am 5. Juli 1978 statt.  Der ungewöhnliche Einfall, der in dieser Nacht für die Festlegung der Sitzordnung entstand, sorgte für eine fabelhafte Atmosphäre: Die jungen Damen wurden gebeten, einen ihrer Schuhe in einen großen Korb zu legen, den dann in den Cocktailbereich zurückgetragen wurde, wo jeder Herr seine Tischgenossin aussuchen musste, indem er einen dieser Schuhe zog. Zwischen all den eleganten Seidenschuhen befand sich dort auch ein alter Tennisschuh.

Einer der Herren, ein italienischer Prinz, von modischer und auffallend erlesener Eleganz und hochbeliebt, war überhaupt nicht glücklich über diese ungewöhnliche Art, die Sitzordnung festzulegen. Hochgradig enttäuscht, zog er diesen Tennisschuh und dachte schon, dass sein Abend verdorben war. Welch Überraschung, als er auf seiner Suche nach der Besitzerin des zweiten Tennisschuhs herausfand, dass er der Dame gehörte, die auf der Feier am meisten Glamour ausstrahlte und von der er geträumt hatte, sie für diesen Abend auszuwählen! Es handelte sich um eine junge Erzherzogin, die sich in ihn verliebte, und bald darauf heirateten sie und bekamen reizende Kinder.

1977
1977

1977

Tatsächlich war der Sommer 1977 der Sommer, der im Marbella Club der Jugend gehörte: Es war die Saison, in der der Junior Club gegründet wurde, der allen Kindern von fünf bis fünfzehn Jahren offen stand. Selbst wenn er damals nicht über die gleiche Ausstattung verfügte wie der Kids Club des 21. Jahrhunderts, war die Palette an Aktivitäten, die den jungen Gästen angeboten wurde, fast unbegrenzt. Genau genommen handelte es sich fast um das gleiche Programm wie das, das den älteren Gästen angeboten wurde: Wasserski, Segeln, Windsurfen, Tennis, diese wunderbare, aus Marbella stammende Erfindung, die die Bezeichnung Paddle-Tennis gefunden hat, Reiten, Safaris auf Eselsrücken in die hinter dem Club gelegene Hügellandschaft und Reitausflüge im Schein des Mondes. Und entsprechend der Angewohnheit von Prinz Alfonso, eine besonders schöne, junge Frau auszuerwählen und sie mit einem Reif aus Bougainvillea zur Miss Beach Club zu krönen, fand 1978 der erste Miss Junior Marbella Club Wettbewerb statt, dessen Siegerin das Recht erwarb, sich selbst Miss Marbella Junior Club Queen zu nennen, und, der Angewohnheit des Marbella Clubs entsprechend, wurde "die Vizemeisterin als Prinzessin, Gräfin oder Baronin ausgezeichnet."

1970
1970

1970

Im Laufe der 70er Jahre änderte sich das Erscheinungsbild von Marbella radikal. José Banus organisierte eine Galaveranstaltung, um den Vergnügungshafen einzuweihen, dem er seinen Namen gab: Puerto Banús. Banús war ein Bauträger mit ehrgeizigen Zukunftsvisionen, der seinen Weg zum wirtschaftlichen Erfolg damit begann, Sozialhäuser zu bauen. Doch sein Traum bestand darin, eine idyllische Gemeinschaft für Segel- und Golfliebhaber zu gründen, mit Puerto Banús im Mittelpunkt, der ein Yachthafen sein sollte, der mit denen von Monte Carlo und St. Tropez rivalisieren konnte. Puerto Banús läutete somit eine neue Ära ein: Im Laufe der 70er Jahre sollte Marbella zum internationalen Anziehungspunkt werden, wo jeder, der etwas auf sich gab, zu sein hatte, und der Marbella Club war der Ort, wo man zu wohnen hatte.

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Die 1940er Jahre

Die 1980er Jahre

1983
1983

1983

Südspanien hat schon immer eine besondere Anziehungskraft auf verwegene Naturen ausgeübt. Dazu zählte auch Don Jaime de Mora y Aragón, ein charmanter Aristokrat, dessen Schwester die Königin Fabiola von Belgien war.

Während der 80er Jahre war er der eleganteste Mann von Marbella: Er benutzte einen Spazierstock, trug ein Monokel, ließ sich einen Bart stehen, der auch bei Napoleon III. aus Frankreich sofort Gefallen gefunden hatte, und natürlich hatte er zusammen mit Prinz Alfonso die Schule besucht.

Er nahm an jeder Party teil, die im Marbella Club veranstaltet wurde.

1980
1980

1980

Während der 80er Jahre fand auf der Costa del Sol eine bemerkenswerte Entwicklung statt, einhergehend mit einer umwälzenden, sozialen Veränderung, auf die der Marbella Club reagierte, in dem er seinen Glamour immer mehr auch nach außen hin ausstrahlte. Das Hotel wurde Mitglied der weltweiten Allianz "The Leading Hotels of the World" und der Vereinigung "Relais & Châteaux". Weniger als dreißig Jahre zuvor war der Marbella Club nicht viel mehr als ein kleines Clubhaus gewesen, mit einem Telefon als Hauptattraktion, und nun nahm es seinen Platz ein neben dem Plaza Athénée in Paris, dem Claridge's, dem Savoy, dem Connaught in London und der Alma Mater von Conde Rudi, dem Vier Jahreszeiten in Hamburg.

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Die 1940er Jahre

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1993
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1993

Der Marbella Club wuchs weiter an, doch erfolgten sämtliche Ergänzungen nur graduell und im Einklang mit der entspannten Atmosphäre, die diesen Ort prägten. Was Prinz Alfonso als ländliches Gast- und Clubhaus für Aristokraten gegründet hatte, ist inzwischen zu einem Ressort von Weltklasse geworden, deren Unterkünfte den Bedürfnissen und Vorlieben sämtlicher Gäste gerecht wird: Das Angebot reicht von Suiten mit Blick aufs Meer und Gibraltar bis hin zu großen Privatvillen mit eigenem Pool und Personal - und immer im einzigartigen Stil, der das Wesen des Marbella Clubs ausmacht.

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Die 1940er Jahre

Die 1940er Jahre

1947
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1947

Nachdem er von seinem Cousin Soriano so viel über das Leben an der Mittelmeerküste gehört hatte, beschloss Prinz Max, seinen Palast zu verlassen und dorthin zu fahren, um selber nachzusehen. So zündete er 1946 seinen mit Kohle befeuerten Rolls Royce Phantom und machte sich auf den Weg Richtung Süden. Er dachte nicht im Traum daran, dass eine kleine Picknickpause in einem Kiefernwald an der Küste Südspaniens der Beginn einer Legende sein würde. Sein Sohn Prinz Alfonso kehrte im darauf folgenden Jahr zurück, um dieses 180.000 qm große, ländliche Landstück zu erwerben. So kam es, dass Santa Margarita, die alte Finca, zum Mittelmeer-Refugium der Familie wurde.

1940
1940

1940

Ungefähr zu dieser Zeit kam ein exzentrischer Aristokrat und Playboy namens Ricardo Soriano Marquis von Ivanrey ins Gespräch mit einem andalusischen Grundbesitzer. Dieser schwärmte so überschwänglich von dem ungewöhnlichen Zauber des Lebens am Mittelmeer, dass Soriano, der in gewisser Weise ein Romantiker war, von dem Gedanken besessen wurde, einen Platz an der Sonne zu besitzen, und ohne sich auch nur das Grundstück angesehen zu haben, kaufte er die Finca El Rodeo in der Nähe von Marbella, nicht weit von dem, was heute zu Puerto Banús geworden ist.

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